{"id":34,"date":"2011-11-05T20:05:34","date_gmt":"2011-11-05T20:05:34","guid":{"rendered":"http:\/\/tag-der-erfinder.de\/?page_id=34"},"modified":"2021-09-16T23:59:20","modified_gmt":"2021-09-16T23:59:20","slug":"hedy-lamarr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tag-der-erfinder.de\/?page_id=34","title":{"rendered":"Hedy Lamarr"},"content":{"rendered":"<p>Hedy Lamarr, Erfindung: Frequenzsprungverfahren<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tag-der-erfinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/hedy-lamarr-Tag-der-Erfinder-2020-e1604407974447.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2441\" src=\"https:\/\/tag-der-erfinder.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/hedy-lamarr-Tag-der-Erfinder-2020-e1604407974447.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"222\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hedwig Eva Maria Kiesler ist am 9. November 1913 geboren in Wien \u00d6sterreich; gestorben am 19. Januar 2000 in Orlando, Florida.<\/p>\n<p>Lamarrs Vater, Emil Kiesler, war Bankdirektor, die Mutter Gertrud Pianistin. Lamarrs erste bedeutende Rolle in einem Spielfilm war Man braucht kein Geld mit Heinz R\u00fchmann und Hans Moser. Der tschechische Film Ekstase von 1933 war aufgrund seiner Nacktszenen ein Skandal. Aber nicht nur die zehnmin\u00fctige Nacktszene &#8211; ein Bad in einem See und der anschlie\u00dfende Gang nackt durch einen Wald &#8211; sorgte f\u00fcr Aufsehen, sondern vor allem eine Liebesszene, in der lediglich ihr sexuell erregtes Gesicht zu sehen war. Der Film wurde weltweit nur in einer stark geschnittenen Fassung gezeigt und sogar von Papst Pius XI. angegriffen.<br \/>Sie heiratete den Wiener Industriellen Fritz Mandl, einem herrschs\u00fcchtigen Mann, der ihr das Filmen verbot. 1937 floh sie vor ihm nach London, und nahm den K\u00fcnstlernamen Hedy Lamarr an. Danach ging sie weiter in die USA und spielte in Hollywood in mehr als 30 Filmen mit. Ihren gr\u00f6\u00dften kommerziellen Erfolg feierte Hedy Lamarr 1949 mit dem Film Samson und Delilah. Obwohl sie in der Wahl ihrer Rollen keine sichere Hand hatte &#8211; so lehnte sie die Hauptrolle zu Casablanca ab &#8211; galt sie zu der damaligen Zeit als sch\u00f6nste Frau der Welt. Ihren letzten Film drehte sie 1958.<br \/>Hedy Lamarr, die sich als Nazigegnerin im 2. Weltkrieg auf die Seite der Alliierten stellte, entwickelte eine 1942 patentierte Funkfernsteuerung f\u00fcr Torpedos. Diese war durch sich selbstt\u00e4tig wechselnde Frequenzen st\u00f6rsicher. Zu der Erfindung war es gekommen, als sie und der Komponist George Antheil eines seiner Werke f\u00fcr 16 Klaviere synchronisieren wollten. Das Problem l\u00f6ste sie mittels identischer Lochkarten in Sender und Empf\u00e4nger. Dadurch waren die zeitgleichen Frequenzwechsel m\u00f6glich. Da das US-Milit\u00e4r die Erfindung nicht zum Einsatz brachte &#8211; sie nahmen das Patent einer Schauspielerin und eines Komponisten nicht ernst &#8211; konnten die beiden Erfinder keinen finanziellen Nutzen erzielen. Erst mit der GSM-Technik wurde auf die Entwicklung zur\u00fcckgegriffen, das Patent war jedoch mittlerweile abgelaufen.<br \/>Hedy Lamarr war sechs Mal verheiratet und hatte drei Kinder. Sie starb am 19. Januar 2000 in Orlando, Florida.<\/p>\n<p>Der <strong>Tag der Erfinder<\/strong> wird ihr zu Ehren an ihrem Geburtstag am <strong>9. November <\/strong>gefeiert.<\/p>\n<p>Dieser Artikel basiert auf einem Artikel aus der freien Enzyklop\u00e4die Wikipedia und wurde von uns aktualisiert. F\u00fcr den Originaltext unter GNU-Lizenz bitte besuchen sie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hedy_Lamarr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.de.wikipedia.org<\/a><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hedy Lamarr, Erfindung: Frequenzsprungverfahren Hedwig Eva Maria Kiesler ist am 9. November 1913 geboren in Wien \u00d6sterreich; gestorben am 19. Januar 2000 in Orlando, Florida. Lamarrs Vater, Emil Kiesler, war Bankdirektor, die Mutter Gertrud Pianistin. Lamarrs erste bedeutende Rolle in einem Spielfilm war Man braucht kein Geld mit Heinz R\u00fchmann und Hans Moser. 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